Freitag, 12. Mai 2017

Rezension "Immer wieder im Sommer"

Katharina Herzog

" Immer wieder im Sommer"


Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-29111-1
Preis: 12,99 Euro
Seiten: 384 Seiten
Erstausgabe: 22. April 2017



Klappentext:
Vom Mut, das Glück wiederzufinden

Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan ... die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter - und Max ...

Gestaltung des Buches: Wundervolles Cover auf rauem Papier. Es versetzt einen direkt mit den Gedanken ans Meer. Die Gestaltung passt absolut zur Geschichte und die kleinen Blumen sowie Muscheln auf dem Cover sind zauberhaft. Es spricht einen direkt an, das man es einfach kaufen muss. Zusammen mit dem Klappentext einfach wunderbar dargestellt.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch und auch der Klappentext haben mich sofort an eine leichte Sommerlektüre erinnert und ich wollte es direkt lesen. Wie sich jedoch herausstellte nach einigen Seiten, ist es mit einer ersten Thematik behangen. Demenz. Für mich sehr gut nachvollziehbar, denn in unserer Familie gab es auch einen solchen Fall und die Schwester meiner Oma ist daran verstorben.

Die Autorin hat das Thema Demenz feinfühlig und sehr real beschrieben. Man will einfach wissen wie es weitergeht, wenn 3 Generationen auf engstem Raum einen gewissen Zeitraum zusammenleben und auch nochmal in die Vergangenheit versetzt werden.

Die Autorin schreibt aus der Sicht der Großmutter, Mutter sowie Tochter. Jeder Abschnitt ist beeindruckend geschrieben und man erkennt auch parallelen aus seinem eigenen Leben wieder. Die Autorin wird trotz dieses Themas nicht zu dramatisch und bleibt immer beständig. Frieda hat mich ein wenig an meine Oma erinnert, in Anna erkannte ich meine Mama wieder und Sophie, ja, so in etwa war meine Teenagerzeit. Mit so viel Feingefühl, wie die Autorin dieses Buch geschrieben hat, kann man es nur weiterempfehlen.


5 von 5 *


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